Entwickeln nach BF- und CF-Klassifizierung
Sicherheit für elektrische Medizingeräte

Ein Gastbeitrag von Paul Kingsepp und Thomas O’Brien* 8 min Lesedauer

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Elektrische Medizingeräte müssen so entwickelt werden, dass sie die Sicherheit des Benutzers gewährleisten. Welche Leistungs-, Sicherheits- und Regulierungsvorgaben gibt es dafür? Ein Überblick.

Ein typisches Beispiel für den Typ BF nach IEC 60601-1 sind die Elektroden von Geräten für die Elektromyographie.(Bild:  © romaset - stock.adobe.com)
Ein typisches Beispiel für den Typ BF nach IEC 60601-1 sind die Elektroden von Geräten für die Elektromyographie.
(Bild: © romaset - stock.adobe.com)

Der weltweite Markt für medizintechnische Geräte wächst rasant. Mit der verbesserten Funktion und Leistungsfähigkeit von Hightech-Geräten stehen neue Behandlungen und Therapien zur Verfügung, die es den Pflegekräften ermöglichen, Patienten zu behandeln, die früher vielleicht nicht behandelt werden konnten. Dazu gehören viele neue Geräte, die es Chirurgen ermöglichen, mehr Eingriffe durchzuführen und mehr Krankheiten zu behandeln, was zu besseren Ergebnissen für die Patienten führt.

Sichere medizintechnische Geräte entwickeln

Alle elektrischen Geräte müssen so konzipiert sein, dass sie die Sicherheit des Benutzers gewährleisten, und zwar in Übereinstimmung mit der Art und Weise, in der sie verwendet werden sollen. Die geltenden Sicherheitsvorschriften schützen die Gerätehersteller und auch die Benutzer. Die Zertifizierung gemäß den Spezifikationen bestätigt, dass bei der Konstruktion des Geräts mit angemessener Sorgfalt vorgegangen wurde, um den Nutzer vor möglichen Schäden zu schützen. Darüber hinaus hilft die Einhaltung der Vorschriften bei der Verwaltung der Entwicklungskosten und der Stückliste, um zu gewährleisten, dass die Geräte sicher in der Anwendung, wirtschaftlich in der Herstellung und wettbewerbsfähig in der Preisgestaltung sind – alles wichtige Kriterien, die Gerätehersteller erfüllen müssen.