Neura Healthtech Neura Robotics bringt Physical AI ins Gesundheitswesen

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Neura Robotics steigt ins Gesundheitswesen ein. Das Unternehmen bringt Physical AI und seine kognitiven Roboter in einen strukturell stark belasteten Bereich moderner Volkswirtschaften: das Gesundheitswesen, wo Personalmangel und Kapazitätsgrenzen den Pflegeteams zu wenig Zeit für die Patientenversorgung lassen.

Erste Anwendung: ein autonomer mobiler Roboter, der leere Betten auf eine einzige Anforderung hin zwischen Stationen und Etagen bewegt und Pflegeteams nach Unternehmensangaben mehr als 1300 Arbeitsstunden pro Jahr für die Patientenversorgung zurückgeben soll.(Bild:  Neura Robotics)
Erste Anwendung: ein autonomer mobiler Roboter, der leere Betten auf eine einzige Anforderung hin zwischen Stationen und Etagen bewegt und Pflegeteams nach Unternehmensangaben mehr als 1300 Arbeitsstunden pro Jahr für die Patientenversorgung zurückgeben soll.
(Bild: Neura Robotics)

Die WHO erwartet bis 2030 in der EU einen Mangel von 4,1 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen. Neura begegnet dieser Herausforderung mit seiner Healthcare-Plattform, einem spezialisierten autonomen mobilen Roboter für den Transport leerer Betten und von Sterilgut in klinischen Umgebungen.Jeder dieser Roboter ist nach Unternehmensangaben über das Neuraverse verbunden, Neuras offenes Physical-AI-Ökosystem, das Sensoren, KI und intelligente Maschinen miteinander verknüpft. In einem sensorgestützten Krankenhaus sollen Informationen aus Räumen, Geräten und Robotern in einem System zusammenlaufen: vom Erkennen einer hilfsbedürftigen Person bis zur autonomen Zuweisung eines Roboters für eine Aufgabe soll die KI unterstützen.Um der Langfristigkeit und Bedeutung dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde Neura Healthtech als eigener Bereich bei Neura geschaffen.

Technologie mit klarem Zweck

Pflegeteams stehen vor einem Kapazitätsproblem: Aufgaben, die sich automatisieren liessen, etwa das Bewegen von Betten und anderen Lasten zwischen Stationen und Lagerbereichen, binden Stunden, die qualifiziertes Personal nicht mit der Patientenversorgung verbringen kann. Neura richtet Physical AI genau auf diese Engpässe aus: nach eigenen Angaben nicht, um Menschen zu ersetzen, sondern um ihnen Zeit für die Arbeit zurückzugeben, die menschliches Urteilsvermögen und menschliche Nähe erfordert. Auf eine einzige Anforderung hin bewegt Neuras Healthcare-Plattform laut Unternehmen leere Betten selbstständig zwischen Stationen und Etagen: flach und omnidirektional dreht sie sich um die eigene Achse, manövriert durch enge Flure und aus Patientenzimmern heraus und hält ihre Sicherheitsfunktionen selbst beim Anheben eines Betts aktiv. Auf Basis von Neuras kognitiver Robotik soll sie ihre Umgebung wahrnehmen und bei jedem Einsatz dazulernen. Bei rund 20 Fahrten pro Tag soll ein Krankenhaus nach Unternehmensangaben so mehr als 1300 Stunden pro Jahr für die Patientenversorgung gewinnen können.Die Healthcare-Plattform ist die erste dieser vernetzten Anwendungen; sie soll sich in das Ökosystem einklinken, um von anderen Anwendungen zu lernen und ihre Fähigkeiten zu teilen. Neuras kognitive Roboterarme (Maira) sollen die Plattform weiter ausbauen, hin zu Instrumenten- und Werkzeugassistenz und zur Automatisierung der Intralogistik. Mipa, Neuras kognitiver Serviceroboter und intelligenter persönlicher Assistent, wird nach Unternehmensangaben bereits in den Neura Gyms und in Pilotumgebungen trainiert, etwa für die Assistenz im Patientenzimmer und die Unterstützung bei der Medikamentengabe, und soll als nächste Anwendung innerhalb von Neura Healthtech folgen.

Für klinische Anforderungen entwickelt, als Service bereitgestellt

Neura Healthtech entwickelt jede Anwendung für den realen Klinikalltag. Nach Unternehmensangaben fliessen die Anforderungen an Hygiene und Sicherheit in klinischen Umgebungen von Anfang an in die Spezifikation ein. Die Healthcare-Plattform bewegt ausschliesslich leere Betten und übernimmt keine Patiententransporte. Vor der Inbetriebnahme wird sie laut Unternehmen anhand des tatsächlichen Grundrisses der Einrichtung validiert, von Fluren über Türbreiten bis zu Aufzugsmassen.Bereitgestellt wird sie über Partner als «Robotics-as-a-Service»: Einrichtungen mieten die Roboter, statt sie zu kaufen, zu einer festen monatlichen Rate. Diese deckt nach Unternehmensangaben Integration, Betrieb, Wartung, Software-Updates und eine 24/7-Bereitschaft ab. Auf diese Weise sollen die Kosten übersichtlich gehalten und direkt mit den Personalkosten verglichen werden können. Die Daten werden laut Unternehmen in europäischer Cloud-Infrastruktur gehostet.

Im Gesundheitswesen liegt eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit. Die Gesellschaften altern, Fachkräfte werden knapper, und die Anforderungen an die Versorgung steigen weiter. Ich bin überzeugt, dass Physical AI ein Teil der Antwort ist, weil sie den Menschen, die pflegen und versorgen, die körperliche Last abnimmt und ihnen Zeit für das zurückgibt, was nur Menschen leisten können. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir Neura Healthtech gegründet, mit einem Team, das in der Medizintechnik verwurzelt ist, und einer ersten Lösung, die für den realen klinischen Einsatz gebaut ist. Wir engagieren uns langfristig in diesem Feld.

David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics

Neura Healthtech agiert als eigene Einheit innerhalb von Neura Robotics mit voller Verantwortung für Produktstrategie, Positionierung und Go-to-Market im Gesundheitswesen und in den Life Sciences. Geleitet wird sie von Sven Lange, unterstützt von Fachleuten mit  Erfahrung in Medizintechnik, Gesundheitswesen und Regulatory Affairs.Neura Healthtech präsentiert die Healthcare-Plattform erstmals öffentlich auf dem Smart Health Automation Summit des VDMA Healthtech am 29. und 30. September in Düsseldorf; vor Ort wird sie vom Integrationspartner Auroniq Robotics gezeigt, der für Systemintegration und Inbetriebnahme in den Gesundheitseinrichtungen verantwortlich ist.

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