Swiss Medtech zeigt, was Medizintechnik bedeutet «Medtech means life» ist mehr als ein Slogan

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Swiss Medtech Kampagne #MedtechMeansLife zeigt, was Medizintechnik für Gesundheitsversorgung, Innovation und Wirtschaft bedeutet. Zu Wort kommen Betroffene, Beschäftigte und Unternehmen aus der ganzen Schweiz. Firmen können bei der Kampagne mitmachen.

Die Kampagne #MedtechMeansLife von Swiss Medtech zeigt, was Medizintechnik für Menschen in der Schweiz bedeutet.(Bild:  Swiss Medtech)
Die Kampagne #MedtechMeansLife von Swiss Medtech zeigt, was Medizintechnik für Menschen in der Schweiz bedeutet.
(Bild: Swiss Medtech)

Die Swiss Medtech Kampagne #MedtechMeansLife will zeigen, wie wertvoll die Medtech-Branche für Innovation, Gesundheitsversorgung und Wirtschaft ist. Zu Wort kommen Stimmen aus Produktionshallen, Start-ups, KMU, Konzernen, Forschung, Pflege und Versorgung. Die Leitfrage lautet: Was bedeutet Medtech für Sie persönlich?

Swiss Medtech Kampagne: Medizintechnik im Alltag

Nach Angaben von Swiss Medtech prägen rund 500'000 verschiedene Medizinprodukte, vom Pflaster bis zum chirurgischen Roboter, den Alltag in Spitälern, Arztpraxen und in der Pflege. Die Kampagne zeigt das an mehreren Stationen des Lebens.

Bei der Geburt überwachen moderne Systeme jeden Herzschlag, Inkubatoren schaffen die richtige Umgebung für Frühgeborene, und präzise Diagnosegeräte helfen, Auffälligkeiten früh zu erkennen. In der Schweiz kommen jährlich über 80'000 Kinder zur Welt.

In der Notfallmedizin kommen Defibrillatoren, Herz-Lungen-Maschinen, Beatmungsgeräte und Überwachungssysteme zum Einsatz. Operationssysteme ermöglichen Präzision dort, wo die menschliche Hand an ihre Grenzen kommt.

Im Alltag sind es Hörgeräte, Insulinpumpen, digitale Schmerzpumpen oder Blutdruckmessgeräte, die zuverlässig funktionieren müssen. Als Forschungsfelder nennt der Verband künstliche Intelligenz zur Vorhersage von Krankheiten, 3D-gedruckte Organe und Implantate, die mit dem Körper kommunizieren. Die Schweizer Medtech-Industrie investiere jährlich Milliarden in Forschung und Entwicklung.

Zwei Geschichten: David Mzee und Priska Gnägi

Als Gesichter der Kampagne zeigen zwei Betroffene, wie Medizintechnologie neue Perspektiven schafft.

David Mzee ist seit einem Trampolinunfall im Jahr 2010 auf den Rollstuhl angewiesen. Ein missglückter dreifacher Salto führte zu zwei gebrochenen Halswirbeln. Nach sieben Monaten stationärer und zweieinhalb Jahren ambulanter Rehabilitation wurde er nach Angaben der Kampagne der erste querschnittgelähmte Kitefoiler der Welt und spielte im Rollstuhl-Rugby-Nationalteam. Dank implantierter Elektroden im Rücken nimmt er am Wings for Life World Run teil. Heute ist er Sportlehrer, Motivationssprecher und Vater von zwei Töchtern.

Priska Gnägi war als Kind normalhörend, aber sehr lärmempfindlich. Während ihres Studiums entwickelte sie einen Tinnitus. Mit 29 Jahren liess sie sich erstmals Hörgeräte anpassen. Danach verschlechterte sich ihr Gehör rasch, der Hörverlust betrug schliesslich 95 Prozent. Sie entschied sich für ein Cochlea-Implantat. Heute arbeitet sie wieder als Primarlehrerin, geht windsurfen, nimmt Gesangsunterricht und ist Mutter von zwei Kindern.

Unternehmen können mitmachen

Die Kampagne lädt Unternehmen der Branche zum Mitmachen ein. Auf der Kampagnenseite sind unter anderem Beiträge von Symbios Orthopédie, Medartis, Oertli Instrumente, B. Braun Medical und Qumea zu sehen. Wie Firmen teilnehmen können, steht auf der Seite von Swiss Medtech.

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