Kundenspezifische Lösungen Steckverbinder für die Medizintechnik

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Ob Bildgebung, Chirurgie oder Patientenüberwachung: Medizinische Steckverbinder müssen je nach Anwendung unterschiedliche Anforderungen an Materialien, Sicherheit und Bauraum erfüllen. ODU entwickelt dafür kundenspezifische Verbindungslösungen.

(Bild:  ODU GmbH & Co. KG)
(Bild: ODU GmbH & Co. KG)

Medizinische Steckverbinder müssen weit mehr leisten als die reine Übertragung von Strom, Signalen und Daten. Sie unterliegen Anforderungen an Patientensicherheit, Hygiene, Zuverlässigkeit und Miniaturisierung. ODU entwickelt Verbindungslösungen für medizinische Anwendungen, von der Bildgebung und Chirurgie über die Diagnostik und Kathetertechnik bis hin zur Patientenüberwachung. Steckverbinder und komplette Systemlösungen werden dabei gezielt an die spezifischen Vorgaben medizinischer Geräte angepasst.

Übertragungsmedien auf medizinische Anwendung abstimmen

Die Anforderungen an medizintechnische Schnittstellen variieren je nach Einsatzgebiet erheblich:

  • Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomografie (MRT): Hier werden nichtmagnetische Steckverbinder benötigt, um magnetische Interferenzen zu vermeiden und eine hohe Bildqualität sicherzustellen.
  • Chirurgische Instrumente und Endoskopie: Die eingesetzten Materialien müssen robust sein und wiederholten Sterilisations- und Autoklavierprozessen standhalten.
  • Beatmungsgeräte und Anästhesiesysteme: Hybride Steckverbinder bieten hier den Vorteil, elektrische Signale sowie Fluide oder Gase über eine einzige, kompakte Schnittstelle zu übertragen.

ODU vereint unterschiedliche Übertragungsmedien in kompakten, kundenspezifischen Verbindungslösungen, die auf das jeweilige medizintechnische Gesamtsystem abgestimmt sind.

Anforderungen an die elektrische Sicherheit

In der Medizintechnik steht die Sicherheit von Patienten und Anwendern an oberster Stelle. Die internationale Norm IEC 60601-1 definiert hierzu unter anderem Anforderungen an die elektrische Sicherheit, Isolationsbarrieren sowie Luft- und Kriechstrecken. Ein wichtiger Bestandteil ist das Konzept der «2 MOPP» (Means of Patient Protection), das zusätzliche Schutzmassnahmen für patientennahe Anwendungen vorschreibt.

Steckverbindungssysteme von ODU erfüllen eigenen Angaben zufolge diese normativen Vorgaben. Sie sollen maximalen Berührungsschutz, eine sichere Isolation sowie eine zuverlässige Signal- und Energieübertragung bieten. ODU stimme die Entwicklung und Produktion auf die jeweiligen regulatorischen Anforderungen und kundenindividuellen Spezifikationen ab.

Miniaturisierung und Wearable-Technologie

Der Trend zu tragbaren medizinischen Sensoren sowie zu Kathetersystemen und kompakten Diagnosegeräten erfordert Steckverbinder mit geringem Platzbedarf. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Datenübertragung, Betriebssicherheit und die Integration zusätzlicher Funktionen.

ODU entwickelt massgeschneiderte Miniatur- und Rundsteckverbinder für Anwendungen mit stark begrenztem Bauraum. Sie ermöglichen die Übertragung von Strom, Signalen und Daten in tragbaren Geräten, der medizinischen Elektronik sowie in Sensor- und Kathetersystemen.

Steckverbinder inklusive Kabelkonfektionierung

Auf Wunsch liefert ODU den Steckverbinder inklusive Kabelkonfektionierung. Nach dem Prinzip «Alles aus einer Hand» erhalten Kunden Schnittstelle, Anschlusstechnik und Kabelsystem aufeinander abgestimmt aus einer Quelle.

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Steckverbinderlösungen begleitet ODU seine Kunden von der Beratung über die Konstruktion bis hin zu Fertigung und Prüfung. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine Fertigungstiefe von rund 80 Prozent und ein weltweites Standortnetzwerk.

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